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Posts Tagged ‘Euro’

Loose Lips Sinking Markets?

The ECB in July 2013 published an extremely interesting paper on “The Impact of Political Communication on Sovereign Bond Spreads.” Here are some highlights.

Keep in mind that, “Euro area countries are more exposed to the risk of self-fulfilling crises whereby investors generate a liquidity crisis that can degenerate into a solvency crisis.”

Correcting for financial, economic and other political events, this study finds that political communication – both of a positive and negative nature – does have a daily contemporaneous effect on sovereign bond yield spreads.

Similarly, an interesting finding is that economic fundamentals appear not to have a significant influence on bond spreads in the short term, but are instead overwhelmed by statements, credit rating changes and country specific events.

Bond investors will price risk appropriately only if the realistically face a danger of default. Governments will run sound fiscal policies only if they know that they are not going to be bailed out by the euro area and that they might face higher financing costs. This debate about incentives and principles is a fully legitimate one in open democratic societies. However, it has sent a possibly destabilising message to potential investors in the bonds issued by troubled countries, namely that those bonds are not safe assets because the probability of a complete redemption was seen as reduced, and this with a perceived (semi-)official sanction. Investors have therefore demanded a large risk premium. This, in turn, may have contributed further to the fiscal problems in the peripheral euro area countries over the past two years. Policy-makers are therefore confronted with a certain trade-off between conducting open democratic debates and respecting the needs of the financial markets, reflected by the controversy over the notion of a “democracy in conformity with market needs.”

This study does not find any strong empirical evidence that the amount of political communication has an impact on the level of government bond yields. Rather, our finding is that the connotation of the communication determines the type of impact on government bond yields: positive communication can lead to a compression of spreads, whereas negative communication can cause a widening of pspreads.

Communication policy would be more effective if certain principles were respected in the design and implementation of politicians’ communication strategies.

At several points during the crisis, certain types of political communication may have added uncertainty rather than certainty to market perceptions about the sovereign debt crisis in the euro area, and that unconstructive and inconsistent communication can have real and tangible effects on countries, their financing conditions, and by extension, on their populations, as well as on the cohesion of the euro area.

I fear that one can safely argue that the impact of governmental change in Germany in 2009 and especially the entry of the FDP into power was not a good thing for the Eurozone.

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Der wahre politische Preis eines deutschen Rückzugs aus dem Euro

Der Wirtschaftswurm hat einen Blogpost über die politische Seite eine geordneten Ausstiegs Deutschlands aus der Eurozone geschrieben. Er will hier die Möglichkeiten des von der momentanen Mediensensation Alternative für Deutschland (AfD) geforderten Ende des Euros ausloten. Für eine Diskussion der politischen Elemente eines deutschen Rückzugs aus dem Euro greift seine Analyse aber merkwürdig kurz.

Das fängt damit an, daß er meint, Deutschlands Exporte würde unter dem Wirtschaftseinbruch in den Südländern leiden. Das stimmt sicherlich, aber inwiefern soll sich das denn mit einer radikal aufgewerteten DM ändern? Das ist aber nur ein Nebenschauplatz, relevanter erscheint was denn nun auf der politischen Seite nötig wäre. Die AfD würde eine Verhandlungslösung über eine Änderung der EU-Verträge um eine Austrittsoption für den Euro einzuführen fordern. Bernd Lucke wolle die “Auszahlung weiterer Hilfstranchen an die Krisenländer verweigern, bis man sich auf Ausstiegsklauseln geeinigt hat.”

Leider bewertet das der Wirtschaftswurm nicht weiter, denn es ist natürlich bei weitem nicht so einfach und vernünftig wie hier dargestellt. Nehmen wir also mal an, eine neue Bundesregierung will eine solche Ausstiegsklausel einführen. Erstens würde die Existenz derselben die Eurokrise verstärken, weil diese ja letzten Endes eine Vertrauenskrise ist. Zweitens, und hier wird es wirklich politisch, benötigt man für eine Änderung der EU-Verträge eine einstimmige Mehrheit aller Mitgliedsstaaten.

Konkret heißt das, daß das Vereinigte Königreich für seine Zustimmung mehr opt-outs vielleicht in einigen Bereichen im Allgemeinen weniger Integration fordern wird. Aus der Sichtweise der PIIGS wird es auch Wünsche geben im Gegenzug gegen die de facto Aufgabe des Euro – für die Bewahrung desselben die gleichen Länder schließlich seit Jahren leiden. Wird Frankreich die Möglichkeit ergreifen wollen und seine Industrie ein wenig besser gegen die Exportmaschinerie schützen zu wollen? Wie sieht es mit den – zu Recht – beleidigten Zyprioten aus, was ist ihr Preis? Was fordern die Balten, welche den Euro als ihre Zukunft ansehen und hierfür harsche wirtschaftliche Zeiten durchmachten?

Der politische Preis einer Änderung der EU-Verträge um eine Euroausstiegsklausel einzufügen wird hoch sein. Der Binnenmarkt wird hochwahrscheinlich darunter leider, denn warum soll ich als, say, Griechenland etwas für Deutschland tun ohne mich als Land ein wenig mehr zu schützen, SYRIZA (aber auch z.B. Mélenchon) would have a field day with this. Integration in anderen Bereichen würde wohl auch zurückgehen, ein two speed Europe würde sich wohl verfestigen (was jetzt nicht unbedingt schlecht ist).

Ein Ausstieg Deutschlands aus der Eurozone würde also nicht nur nicht so reibungslos ablaufen wie es die AfD behauptet, er würde außerdem auch hohe politische (und wirtschaftliche) Kosten für Deutschland haben. Ich will hier gar nicht mit der dramatischen Friedenskeule kommen, aber ein Ende des Euros wäre das Scheitern eines gewichtigen und symbolischen Teils europäischer Integration, und hätte als solches eine Auswirkung auf andere Aspekte dieser Integration, das dürfte glaube ich erstens außer Frage stehen und muß zweitens in Betracht gezogen werden. Zumindest für mich ist die Konsequenz welche hieraus gezogen werden muß klar.

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Costs of Euro Adoption

Funny how harshly time deals with economics textbooks sometimes.

From: Artis and Nixson, Eds, The Economics of the European Union. 2007.

Gains from Euro adoption come at the expense of relinquishing monetary policy as a stabilization tool. […] One early […] study for the fourt large EU-15 countries found that, in comparison with a free float, EMU would reduce […] output variability.

GDP per capita:

outputpercapita

growthrates

all data from Eurostat

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